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Doch keine Smartwatch? Warum du eine mechanische Armbanduhr tragen solltest

Auch wenn es auf watch4smart.de primär um Smartwatches und Fitnesstracker geht möchte ich in diesem Artikel einmal auf mechanische Armbanduhren eingehen. Denn vielleicht hat der ein oder andere sich schon etwas mit dem Thema befasst und gemerkt dass eine intelligente Uhr gar nichts für ihn ist. Dann wäre eine klassische Armbanduhr eine gute Alternative. In diesem etwas anderen Beitrag erfährst du, wann du eher eine mechanische Armbanduhr tragen solltest.

Die kleine Geschichte der mechanischen Armbanduhr

Das Bedürfnis der Zeitmessung verspürten die Menschen seit Anbeginn der Zeit. So erfanden verschiedene Zivilisationen im Laufe der Geschichte erste Instrumente zur Bestimmung der Uhrzeit. Die antiken Agypter etwa erfanden die Sonnenuhr. Der riesige Vorteil: endlich konnte die Tageszeit bestimmt werden. Nachteil: Diese primitive Uhr funktionierte nachts nicht. Weiter Uhrenformen folgten, doch keine davon war wirklich präzise oder brauchbar und noch weniger tragbar. 

Vom modischen Damen-Accessoire zur Fliegeruhr für Herren

Der Wunsch einer tragbaren Uhr sollte erst im 19. Jahrhundert in Erfüllung gehen.

Die erste mechanische Armbanduhr wurde nachweisbar vom französischen Uhrmacher Abraham-Louis Bréget im Jahre 1810 gebaut, als Geschenk für die Königin von Neapel, Caroline Murat. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Armbanduhr populärer und besonders die Damen der europäischen Eliten begeisterten sich für dieses praktische und modische Accessoire. Fast ein Jahrhundert später, im Jahre 1904, wurde auch die erste mechanische Armbanduhr für Herren geschaffen. Davor wurden Armbanduhren nur von Damen und als modisches Statussymbol getragen. Doch mit der Zeit erkannte die Gesellschaft auch den Nutzen einer tragbaren Uhr, die nicht aus der Tasche gezogen werden musste. So entwarf Louis Cartier für seinen Freund Alberto Santos Dumont, eine berühmte Fliegerlegende, die Cartier Santos. Dies war sozusagen die erste mechanische Herrenarmbanduhr.

Der Aufstieg der mechanischen Armbanduhr während des Ersten Weltkriegs

Während des Ersten Weltkriegs entwickelten sich Technik und besonders Flugzeuge plötzlich sehr schnell weiter und davon profitierten die Uhrenhersteller. Denn in vielen militärischen Bereichen waren die damals bei Herren beliebten Taschenuhren unbrauchbar und sogar lebensgefährlich. Soldaten etwa hatten während dem Einsatz so immer die Zeit im Blick. Für Piloten waren die Vorteile noch deutlich größer. So boten Fliegeruhren den Besitzern nützliche Funktionen wie eine Rechenschieberlünette für Berechnungen ohne zusätzliche Hilfen. Militärische Piloten und Soldaten trugen also damals die ersten richtigen mechanischen Armbanduhren für Herren – besonders für professionelle Zwecke. Noch heute sind mechanische Fliegeruhren sehr beliebt und so gut wie jede bekannte Uhrenmarke hat ihre eigene Flieger-Reihe. So etwa Breitling mit der Martimer, die GTM-Master aus dem Haus Rolex oder die Zenith Pilot Type 20.

Durch den glorreichen Aufstieg der Flugzeuge und deren Piloten erreichte auch die klassische Armbanduhr schnell einen gewissen Status und wurde in der Gesellschaft populärer.

Die ersten mechanischen Armbanduhren mit Selbstaufzug

Armbanduhren mit Selbstaufzug gab es damals zwar schon in einer primitiven Form seit etwa 1770, wurden jedoch praktisch nicht getragen. Denn automatische Armbanduhren waren deutlich teurer als klassische mit manuellem Aufzug. Und da das Aufziehen ziemlich einfach war, war der Vorteil einfach nicht ausschlaggebend eine automatische Armbanduhr zu tragen.

 

Doch eine wichtige Erfindung sollte die Welt der Armbanduhren von Grund auf verändern: Der britische Uhrmacher John Harwood erfand die erste mechanische Armbanduhr mit Selbstaufzug angetrieben durch eine Pendelschwungmasse und erhielt 1924 das Patent dafür. In den folgenden Jahren brachten mehrere Uhrenhersteller wie Leroy, Blancpain und Fortis automatische Armbanduhren auf den Markt. Den Durchbruch schaffte jedoch die Rolex Oyster Perpetual mit ihrem Rotor-Selbstaufzug – auch weil sie die erste wasserdichte mechanische Armbanduhr überhaupt war und damit enorme Aufmerksamkeit bekam. So gilt die Rolex Oyster als erste funktionsfähige mechanische Armbanduhr mit automatischem Aufzug. Damit begann der fabelhafte Aufstieg von Rolex sowie von Armbanduhren insgesamt. Diese Innovation war natürlich sehr interessant und steigerte nochmals die Beliebtheit der Armbanduhr. Denn die Zeiten als man die Uhren noch aufziehen musste waren nun vorbei. So war das Tragen einer mechanischen Armbanduhr deutlich bequemer geworden.

Der große Trend der 70er: elektrische Quarzuhren

Ab den 1930er Jahren gab es auch elektrisch betriebene Armbanduhren. Diese funktionierten mithilfe der Quartztechnologie, waren jedoch zu teuer und viel zu groß um wirklich getragen zu werden. Nach und noch ermöglichte es die fortschreitende Technologie jedoch die Uhrwerke bedeutend zu verkleinern. So stellten u. a. die deutschen Marken Patek Philippe und Junghans elektrische Armbanduhren mit der Quarztechnologie her – und dies in einem vernünftig kleinen Uhrwerk sodass es auch getragen werden konnte. Da diese neue Art von Uhren jedoch noch sehr teuer war, hielt sich auch der Absatz in Grenzen. Das sollte sich schlagartig ändern als in den 1970er Jahren vor allem Hersteller aus Japan sehr viele elektrische Modelle auf den Markt brachten. Die Vorteile: Die elektrischen Armbanduhren waren deutlich präziser und gleichzeitig günstig.

Durch die Produktion von riesigen Mengen elektrischer Armbanduhren zu günstigen Preisen verfielen mechanische Armbanduhren in Vergessenheit und wurden kaum noch getragen. Die Krise in die die traditionsreichen Hersteller mechanischer Armbanduhren stürzten war so tief, dass viele kleine aber auch große und alteingesessene Hersteller verschwanden. Sogar Rolex reagierte auf den Trend und brachte die Oyster Quartz heraus. Die Schweizer Hersteller, bekannt für ihre Handwerkskunst im Uhrenbereich, wurden von dieser Krise besonders stark getroffen. Doch die Lancierung der Swatch in Zürich 1983 veränderte die Uhrenwelt nachhaltig und half auch maßgeblich dazu bei, die Schweizer Uhrenindustrie zu retten.

Das Wiederaufkommen mechanischer Armbanduhren

Doch Ende der 1980er Jahre flachte der Quarz-Trend wieder ab und der Fokus rückte wieder auf traditionelle mechanische Armbanduhren. Primär im oberen Preissegment wurden mechanische Armbanduhren wieder beliebter, da die Schweizer Mechanikuhren durch Hochwertigkeit und Langlebigkeit überzeugten. Handwerkskunst, Qualität und Exklusivität sind besonders bei teuren Armbanduhren sehr wichtig – und davon profitieren selbstverständlich die Schweizer Uhrenhersteller, die für genau das bekannt sind. Daher ist es nicht verwunderlich dass die Eidgenossen im oberen Preissegment sehr stark vertreten und geschätzt sind. Das Tragen einer mechanischen Armbanduhr z. B. von Zenith zeugt von Geschmack und Reichtum.

Dennoch muss man keine enormen Summen ausgeben um eine gute mechanische Armbanduhr zu tragen. Denn vernünftige Armbanduhren gibt es auch schon für 100€ – auch von traditionellen Schweizer Herstellern. Und auch günstige Quarzuhren gibt es von vielen Schweizer Uhrenmarken.

Das kennzeichnet mechanische Armbanduhren

Der Unterschied zwischen mechanischen und quartzgesteuerte Uhren befindet sich im Inneren der Uhr. Mechanische Armbanduhren kommen ohne Batterien aus. Dadurch ist das Tragen mechanischer Armbanduhren umweltfreundlicher als bei quarzgesteuerte Uhren und deutlich umweltfreundlicher als bei Smartwatches, welche viele seltene Erden enthalten. 

Damit die Zeiger sich bewegen ist jedoch immer Energie nötig. Bei einer Quarzuhr wird diese über die eingebaute Batterie geliefert. Da dieser Uhrentyp jedoch keine Batterie besitzt muss man bei mechanischen Armbanduhren selbst Hand anlegen. Hier ist eine Feder der Energiespeicher. So wird die Energie durch Aufziehen der Uhr gebracht. 

Falls du erstmal genug von Smartwatches und Lust hast mehr über mechanische Armbanduhren zu erfahren, dann habe ich einen Tipp für dich: Auf uhrtipps.com gibt es viele Informationen rund um mechanische Armbanduhren und deren Zubehör. Auch über die Funktionsweise der Armbanduhr bekommst du dort Auskunft und die verschiedenen Uhrenarten werden dir erklärt.

Selbstaufzug oder doch lieber manuell aufziehen?

Hier muss man wissen dass es zwei Arten von mechanischen Armbanduhren gibt: Automatikuhren und Uhren mit Handaufzug.

Mechanische Armbanduhren mit automatischem Aufzug müssen nur vor dem ersten Gebrauch und nach längeren Ruhepausen voll aufgezogen werden. Trotzdem ist es empfehlenswert, die Automatikuhr einmal pro Monat aufzuziehen. So können die Gangwerte (die Präzision der Zeitmessung) optimiert werden. Den Rest erledigt die Uhr selbst und nutzt dabei die Energie die durch die Bewegung des Handgelenks beim Tragen erzeugt wird.

 

Mechanische Armbanduhren mit Handaufzug müssen sie selbst regelmäßig ganz aufziehen.
Das sind in der Regel 40 Umdrehungen der Krone. Wie oft du das genau tun musst verrät dir die Gangreserve des jeweiligen Modells.

Diese bestimmt nämlich wie lange eine Uhr läuft, bis man sie wieder aufziehen muss. Bei den meisten Armbanduhren muss die Uhr nach etwa 2 Tagen wieder aufgezogen werden. Einige Modelle haben jedoch deutlich längere Gangreserven von teilweise mehreren Wochen.

Alle paar Jahre solltest du eine Revision beim Uhrmacher beantragen

Da mechanische Armbanduhren aufgezogen werden müssen sind sie sehr langlebig. Alle 5-8 Jahre sollten sie die Uhr jedoch vom Uhrmacher überprüfen lassen. Dieser öffnet die Uhr fachgerecht und checkt, ob alles funktioniert. Außerdem reinigt er die Uhr und trägt neue Schmierfette auf.

Eine schlechtere Ganggenauigkeit muss in Kauf genommen werden

Die Ganggenauigkeit ist bei mechanischen Armbanduhren schlechter als bei Quarzuhren oder bei Smartwatches. So ist die Abweichung an einem Tag gerne mal bei 5 Sekunden. In einer Woche macht das dann etwa 35 Sekunden Abweichung. Um die Abweichung gering zu halten sollte man eine mechanische Armbanduhr,  wenn sie einen Selbstaufzug hat, öfters manuell aufziehen.

Mechanische Armbanduhren besitzen einen gewissen Charme

Den Charme, den eine handgefertigte Armbanduhr mit sich bringt können Smartwatches nicht nachahmen. Und auch quarzgesteuerte Uhren haben meist einen deutlich geringeren emotionalen Wert als ihre mechanischen Pendants.

Dann sollte ich eine mechanische Armbanduhr tragen

Wenn du ein Technik-Gegner bist solltest du eine definitiv eine mechanische Armbanduhr tragen. Denn eine Armbanduhr hast du ja im Optimalfall häufig oder immer an und schaust häufig darauf. Daher macht es Sinn, sich etwas zu kaufen was einem auch gefällt. Und wenn du auch noch so viele Funktionen auf der Smartwatch hast hilft es nichts wenn sie dir nicht gefällt. 

Mechanik-Fans sollten definitiv eine mechanische Armbanduhr tragen

Du magst richtige Handarbeit und siehst dir gerne hochpräzise Zahnräder an? Dann solltest du keine Smartwatch tragen, denn beim Öffnen des Uhrengehäuses wirst du nichts von dem, sondern einen Mini-Computer sehen. Stattdessen solltest du eine mechanische Armbanduhr tragen: Denn falls du Lust bekommen solltest, dir deinen Zeitmesser einmal genauer anzusehen wirst du dies wenigstens zu Gesicht bekommen. Darüber hinaus gibt es mechanische Armbanduhren, sogenannte Skelett-Uhren, die es dir ermöglichen, direkt in die Zahnräder und Mechanismen im Uhrgehäuse zu blicken – ohne dieses dabei zu öffnen. Eine interessante Option für Detailverliebte.

Keine Ladezeit wie bei Smartwatches

Man muss es ganz klar sagen: Dass man eine intelligente Uhr aufladen muss ist einer der größten Nachteile einer Smartwatch im Vergleich zur klassischen Uhr. Die Akkulaufzeiten von Smartwatches reichen von Einem bis zu 20 Tagen. Doch man muss sagen dass die meisten alltagsgeeigneten Smartwatches eher im unteren Bereich dieser Spanne angesiedelt sind. Auch deutliche Verbesserungen der Akkulaufzeiten sind wegen immer mehr Funktionen in Zukunft nicht absehbar. Und die Batterie-Technologie wird in kurzer Zeit vermutlich keine bahnbrechenden Fortschritte machen.  Mechanische Uhren können dagegen Jahre getragen werden – ohne ein einziges Mal Aufladen. Wer keine Lust hat, die Uhr regelmäßig zu laden, der sollte besser eine mechanische Armbanduhr oder eine elektrische Uhr tragen.



Traumhaft große Auswahl

Während der Smartwatch-Markt ziemlich klein ist, gibt es eine riesige Auswahl an klassischen Armbanduhren. Falls du also etwas ganz spezifisches suchst, dann solltest du eher eine mechanische Armbanduhr tragen. Diese gibt es in allen möglichen Größen, Farben und Formen und in jedem Preissegment.

Eine hochwertige mechanische Armbanduhr kann bei guter Pflege mehrere Jahrzehnte funktionieren

Die Langlebigkeit kann ebenfalls ein ausschlaggebender Grund sein, eine mechanische Armbanduhr zu tragen. Denn während Smartwatches aufgrund der hochkomplizierten Technologie nur wenige Jahre lang halten, können hochwertige mechanische Armbanduhren jahrzehntelang einwandfrei funktionieren. Und falls etwas kaputt geht oder nicht mehr funktioniert kann man es häufig noch reparieren.

Immer aktuell und beliebt

Die Technologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Das gilt auch für Smartwatches. Von den ersten auf den Markt gebrachten Smartwatches der Marken Fitbit, Sony und Pebble bis zum heutigen Stand sind ca. 12 Jahre vergangen, und es hat sich enorm viel verändert. Jedes Jahr wird die Technik fortschrittlicher, und die neuen Smartwatches bieten immer mehr Funktionen. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern – im Gegenteil, die Veränderung wird noch stärker. Wenn du also jetzt eine Smartwatch kaufst, wird diese in 5 Jahren komplett überholt sein. Wer also eine Armbanduhr haben möchte, die 5 Jahre später immer noch aktuell ist und gut aussieht, der sollte auf jeden Fall keine Smartwatch, sondern eine mechanische Armbanduhr tragen. Denn der Stand der Technik für mechanische Armbanduhren ändert sich so gut wie nicht. Und in 5 Jahren ist die Uhr wahrscheinlich immer noch stilvoll und keineswegs überholt.

Mechanische Armbanduhren sind nicht nur praktisch sondern auch sehr gut als Statussymbol geeignet

Auch als Statussymbol eignet sich eine Smartwatch bisher noch nicht so richtig. Zwar gibt es einige ausgewählte Smartwatches wie die Apple Watches oder die teureren Garmin Watches, welche ein gelungenes Design haben und gleichzeitig ziemlich teuer sind. Doch im oberen Preissegment über 2000€ gibt es derzeit eigentlich keine Smartwatches. Mechanische Uhren im oberen Preissegment gibt es dagegen viele und auch sehr beliebte. Die Marken Rolex, Breitling, Tissot oder Patek Philippe kennt wohl jeder. Diese eignen sich so auch wunderbar als Statussymbol.

Nicht nur zum Tragen: Mechanische Armbanduhren sind ebenfalls gut als Wertanlage geeignet

Mechanische Armbanduhren werden heutzutage nicht nur zum Tragen gekauft sondern sind auch eine gefragte Wertanlage. Auch wegen hoher Inflation und der Instabilität des Euros investieren viele in teure Armbanduhren berühmter Marken. Als Wertanlage sind Smartwatches denkbar ungeeignet da sie zu schnell überholt sind und so an Wert verlieren aber auch da sie zu kurzlebig sind. Bei mechanischen Uhren ist das genau umgekehrt. Sie sind ziemlich zeitlos und sehr langlebig. Darüber hinaus ist der Markt an mechanischen Uhren viel größer was natürlich auch die Auswahl verbessert. Außerdem werden etablierte Marken wie Patek Philippe oder Rolex höchstwahrscheinlich auch in Zukunft begehrt sein und steigen seit Jahren im Wert.

Zum Schluss ein kleiner Tipp: Falls du dir eine mechanische Armbanduhr zum Tragen wünschst, jedoch trotzdem deine Gesundheit und Fitness verbessern möchtest, dann kauf dir doch beides. Eine gute und hochwertige analoge Armbanduhr für den Alltag und eine Smartwatch speziell für deine Trainingssessions. Dafür eignen sich besonders die Smartwatches der Marken Garmin und Polar (für wirklich professionelles Training und eine sehr präzise Analyse). Falls du nur ab und zu etwas Sport machst dann eignet sich eigentlich jede Smartwatch.

Diese beliebten Hersteller gibt es

Es gibt äußerst viele verschiedene Hersteller hochwertiger mechanischer Armbanduhren. Deswegen habe ich hier eine Liste der bekanntesten zusammengestellt.

Bekannte Hersteller mechanischer Armbanduhren im günstigen Preisbereich (bis 500€)

  • Swatch
  • Casio
  • Fossil
  • Citzien
  • Seiko

Bekannte Hersteller mechanischer Armbanduhren im mittleren Preisbereich (500 - 2000€)

  • Tissot
  • Junghans
  • Certina

Bekannte Hersteller mechanischer Armbanduhren im hohen Preisbereich (2000€ - 20.000€)

  • Rolex
  • Omega
  • Zenith
  • Union Glashütte
  • Cartier
  • Panerai

Bekannte Hersteller mechanischer Armbanduhren im sehr hohen Preisbereich (20.000€ - 100.000€)

  • Rolex
  • Patek Philippe
  • A. Lange & Söhne

So kannst du mechanische Armbanduhren kaufen

Dir gefällt das alles und du verspürst Lust, eine mechanische Armbanduhr zu tragen, doch du weißt nicht wo und wie du bestellen sollst? Keine Sorge: Ich zeige dir jetzt die besten Wege, in den Besitz deiner Wunschuhr zu kommen.

Achtung bei der Wahl der Marke

Ein wichtiges Kriterium ist die Uhrenmarke. Du solltest dir gut überlegen, von welcher Marke du eine Armbanduhr kaufen möchtest. Dabei solltest du beachten, dass Schweizer und Deutsche Uhrenmarken generell qualitativ hochwertig sind. Bei relativ unbekannten Marken anderer Länder solltest du auf jeden Fall vorsichtiger sein und nachprüfen, ob der Hersteller seriös ist. Wenn du Wert darauf legst eine mechanische Armbanduhr zu tragen, in der viel Handarbeit steckt, solltest du auf jeden Fall recherchieren wie die Uhren beim jeweiligen Hersteller gefertigt werden.

Hinweis: Die oben aufgezählten Marken sind allesamt sehr bekannt und auf diese können sie sich getrost verlassen.

So überprüfst du den Zustand der Uhr

Falls du die Uhr schon hast aber noch nicht ganz von den Versprechen des Herstellers überzeugt bist dann kannst du die Verarbeitungsqualität der Armbanduhr auch selbst checken. Spiel ein wenig mit der Uhr herum und prüfe ob die Teile fest und sicher sitzen und sich gut drücken lassen. Wenn die beweglichen Teile der Uhr instabil wirken oder sich schlecht drücken ist das meist ein Anzeichen für eine schlechte Verarbeitung. Auch die Umsetzung der Krone solltest du prüfen indem du sie etwas benutzt. Achte auf darauf wie schnell die Zeiger auf das Drehen der Krone reagieren. Ist die Verzögerung zu stark deutet dies meist auch auf eine schlechte Verarbeitung.

Eine gebrauchte Armbanduhr kaufen? Ja, aber ...

Du möchtest etwas Geld sparen oder ein Statement gegen Verschwendung setzen? Kein Problem: Einige Uhrenhändler sind speziell auf gebrauchte Uhren fokussiert.

Der Vorteil gebrauchter mechanischer Armbanduhren: Diese sind oft deutlich günstiger.

Dabei gibt es jedoch auch Nachteile. So sind gebrauchte Armbanduhren meist schon länger benutzt worden. Da gibt es natürlich das Risiko, dass die Uhr vom Vorbesitzer nicht richtig gepflegt wurde und sie Mängel aufweist, teilweise kaputt ist oder nicht mehr so lange funktionieren wird. Falls die Uhr nämlich nicht richtig gepflegt wurde, dann sollte man beachten dass man die Uhr nach dem Kauf zu einem Uhrmacher bringen sollte, welcher eine Revision macht. Das kostet jedoch mindestens 300€.

Achtung: Eine gebrauchte mechanische Uhr solltest du generell nur über eBay oder eine andere Handelsplattform kaufen, wenn du dich auskennst und dir sicher bist, dass die Uhr in gutem Zustand ist.

So kaufst du mechanische Armbanduhren sicher und risikofrei

Zum Glück gibt es einige Uhrenhändler, die gebrauchte Armbanduhren verkaufen und dir unerwünschte Überraschungen ersparen. Da diese auf gebrauchte Uhren spezialisiert sind kannst du dir sicher sein dass die gekaufte Uhr ein Original ist. Außerdem bieten viele Uhrenhändler eine Garantie dass die Uhr vor dem Verkauf komplett durchgecheckt und repariert wurde. So können diese gebrauchten Uhren mit Neuen mithalten und du gehst keinerlei Risiko ein. Darüber hinaus hast du eine Rückgaberecht: Sollte dir die mechanische Armbanduhr also trotz allem nicht gefallen oder nicht passen kannst du sie immer noch getrost zurückschicken und den Kaufpreis wieder erstattet bekommen. Auch wenn du die Uhren als Investment kaufen möchten kannst du das über einen Uhrenhändler generell sorgenfrei tun.

Eine Liste der größten Uhrenhändler (geprüft und risikoarm)

  • CHRONEXT (gebrauchte mechanische Luxusuhren)
  • Chrono24 (gebrauchte mechanische Armbanduhren)
  • Watchmaster (gebrauchte mechanische Armbanduhren)